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SteviJa Natuurlijk
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Niederlande
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Stevia Rebaudiana ist eine sagenhafte Pflanze, die ihren Ursprung in Südamerika hat und vor allem in Brasilien und Paraguay vorkommt. Stevia ist bei uns eher unter dem Namen Honigkraut bekannt und kann auch sehr gut in den Niederlanden gezüchtet werden. Das Züchten von Stevia ist einfach, vorausgesetzt, die Pflanze wird auf die richtige Weise versorgt. Auf dieser Seite erfahren Sie mehr hierüber.

Stevia Rebaudiana ist wirklich zuckersüß. Die frischen Blätter haben einen leicht bitteren Nachgeschmack, der jedoch weggeht, sobald die Blätter getrocknet sind. Stevia bietet endlose Möglichkeiten. Auf dieser Seite haben wir einzige Rezepte mit Stevia für Sie zusammengestellt. Wenn Sie Stevia-Produkte kaufen möchten, sind Sie hier an der richtigen Adresse.

Steviosid als Süßstoff besitzt zahlreiche Vorteile: Steviosid ist zu 100% natürlich, stabil, kalorienfrei und reduziert Karies. Steviosid eignet sich daher optimal als Zuckeraustauschstoff. Darüber hinaus wird Steviosid auch für Diabetiker, Fenylketonurie-Patienten (eine Stoffwechselkrankheit, die eine strenge Diät erfordert; die Patienten dürfen z.B. kein Aspartam – künstlichen Süßstoff zum Zuckerersatz - einnehmen) und übergewichtige Personen empfohlen.

Fragen Sie hier einige Rezepte!

Hohe Steviosidkonzentrationen senken den Bluthochdruck.

Im Gegensatz zu Zucker sind bei Steviosid keine nachteiligen Auswirkungen bekannt. Die Einnahme von Steviosid wirkt sich beispielsweise nicht auf die männliche Potenz aus. Außerdem bieten höhere Steviosidkonzentrationen Möglichkeiten zur Behandlung von Patienten mit Diabetes 2.

Nachfolgend eine kleine Übersicht über die Vorteile von Stevia:

  • Verbessert die Bauchspeicheldrüsenaktivität
  • Sorgt für einen besseren Blutzuckerspiegel
  • Verbessert das Gleichgewicht des Energiehaushalts
  • Verbessert den Muskeltonus
  • Schnellere Entspannung der Muskulatur nach Anstrengungen
  • Verbessert die Verbrennungsfähigkeit des Körpers
  • Sorgt für besseres Denkvermögen
  • Vermeidet Karies
  • Ist kalorienfrei
  • Heilsame Wirkung bei Hautrissen und Akne
  • Beseitigt Candida (Darmpilz)
Vorteile für die Gesundheit

Stevia besitzt viele Vorteile für die Gesundheit und ist vollkommen ungiftig. Das Kraut enthält wesentliche Mengen an Proteinen, phosphorähnlichem Kalzium, Natrium, Magnesium, Zink, Rutin, Vitamin A, Vitamin C und andere Nährstoffe.

Stevia unterstützt auch die Gewichtsreduzierung, das die Pflanze keine Kalorien enthält und das Bedürfnis nach Süßigkeiten und fettiger Nahrung abbaut.

Stevia-Konsumenten haben berichtet, dass sie bei einer Einnahme von 10-15 Tropfen Stevia genau 20 Minuten vor der Mahlzeit weniger Hungergefühl hatten. Diejenigen, die Stevia-Extrakt im Tee benutzen, fühlen einen geringeren Bedarf nach Tabak und alkoholischen Getränken.

Da Stevia keinen Zucker enthält, ist es auch kein Nährmittel für Hefepilze; d.h. Candida-Patienten können Stevia in beliebigen Mengen einnehmen. Das Kraut normalisiert den Blutzuckerspiegel und wirkt sich daher förderlich auf einen konsistenten Energiefluss aus. Zucker hingegen führt zu einem schnellen Ansteigen des Blutzuckers, der anschließend schnell wieder abfällt. Als Konsequenz hat man dann auf noch mehr Zucker Appetit.

Stevia wird in Paraguay erfolgreich von Ärzten für Diabetiker und Hypoglykämie-Patienten sowie bei Bluthochdruck verschrieben. Interessant ist, dass sich Stevia nicht auf den normalen Blutzuckerspiegel oder normalen Blutdruck auswirkt.

Die Kapazität von Stevia, das Wachstum und die Ausbreitung von Bakterien und anderen ansteckenden Organismen einzuschränken, ist in mindestens zweierlei Hinsicht bedeutend. Erstens kann es zu einer Erklärung beitragen, warum die Konsumenten von mit Stevia angereicherten Produkten weniger Erkältungen und grippale Infekte melden und zweitens hat es die Entwicklung von einigen Mundspülungs- und Zahnpastaprodukten gefördert. Untersuchungen haben deutlich aufgezeigt, dass Streptococcus_mutans, Pseudomonas aeruginosa, Proteus-Bakterien und andere Mikroben nicht in Anwesenheit von nicht nahrhaften Stevia-Bestandteilen gedeihen. Durch die Kombination mit dem natürlich süßen Aroma des Krautes wird dieses zu einem Inhaltsstoff, der sich gut für Mundspülungen und Zahnpasta eignet. Es wurde wissenschaftlich erwiesen, dass Stevia zur Kariesreduzierung beiträgt.

Topische Anwendung
Stevia besitzt ausgezeichnete heilende Möglichkeiten. Durch die Behandlung von Wunden, Abschürfungen und Verbrennungen mit Stevia werden die Schmerzen gemildert und die Wunde kann schneller mit weniger Narbenbildung heilen.
Stevia-Extrakt kann auch als Gesichtsmaske verwendet werden; das Flüssigextrakt wird hierfür auf dem ganzen Gesicht aufgetragen und nach 30-60 Minuten abgespült. Durch die Stevia-Extraktmaske soll die Haut gestärkt und gereinigt werden, Falten werden geglättet und Akne wird geheilt. Dieselbe Wirkung zeigt die Stevia-Extraktmaske auch bei Seborrhoea und Ekzemen (Dermatitis). Für diejenigen, denen das alles zu umständlich ist, gibt es auch eine wirksame Gesichtscrème.
Stevia hat auch Vorteile für die Haare und die Kopfhaut; es wurden gute Resultate erzielt, indem Stevia-Extrakt zu dem Shampoo hinzugefügt oder nach dem Waschen auf den Haaren aufgetragen und nach ein paar Minuten gründlich ausgespült wird.

Wie wird Stevia verwendet?

Stevia wird auf unterschiedliche Weise verwendet.

  • Getrocknete Stevia-Blätter: Trockene Form der frischen Blätter. Die getrockneten Blätter werden in (Kräuter-)Tee und zum Gewinnen von Flüssigextrakt verwendet und sind ungefähr 10-15 Mal süßer als Zucker.
  • Gemahlene Blätter: Die gemahlenen Blätter (grünes Pulver) werden in Tee und beim Kochen verwendet; sie lösen sich allerdings nicht auf. Sie eignen sich auch zur Verwendung über Obst und beim Backen.
  • Extrakt: Verwendung wie von gemahlenen Blättern, nur dass Extrakt leichter zu dosieren und praktischer in der Anwendung ist.
  • • Pulverextrakt (Steviosid):Diese raffinierten Stevia-Extrakte sind nahrungsmitteltechnisch sicher und werden vor künstlichen Süßungsmitteln oder Süßstoff empfohlen. Hierdurch werden sie kommerziell beispielsweise in der Lebensmittel-, der Getränke- und der Heilmittelindustrie eingesetzt. Stevia-Extrakt wird u.a. in Erfrischungsgetränken, Backwaren, bei eingemachtem Gemüse, in Obstsäften, Tabakprodukten, in Konditoreiwaren, in Marmelade und Gelee, in Süßwaren, Yoghurt, Gebäck, Kaugummi, Sorbets usw. verwendet. Steviosid ist vor allem für Diabetiker, bei Hypoglykämie und bei gezielten Diäten von Bedeutung.
  • Diese raffinierten Stevia-Extrakte sind nahrungsmitteltechnisch sicher und werden vor künstlichen Süßungsmitteln oder Süßstoff empfohlen, wodurch sie kommerziell beispielsweise in der Lebensmittel-, der Getränke- und der Heilmittelindustrie eingesetzt werden. Stevia-Extrakt wird u.a. in Erfrischungsgetränken, Backwaren, bei eingemachtem Gemüse, in Obstsäften, Tabakprodukten, in Konditoreiwaren, in Marmelade und Gelee, in Süßwaren, Yoghurt, Gebäck, Kaugummi, Sorbets usw. verwendet. Steviosid ist vor allem für Diabetiker, bei Hypoglykämie und bei gezielten Diäten von Bedeutung.
  • Stevia-Pulver (weiß): Wegen der großen Süßkraft von purem Steviosid wird diesem häufig Laktose oder Maltodextrin hinzugefügt, wodurch Steviosid einfacher zu verwenden ist, leckerer schmeckt und sich somit optimal für die Verwendung in Kaffee, frischer Milch, Erfrischungsgetränken, Tee, zum Frühstück, im Pudding oder zum Bestreuen von Gemüse, Salat oder Obst eignet.
    Hinweis für SteviJa Natuurlijk: Das Pulver von SteviJa Natuurlijk enthält keine Laktose oder Maltodextrin.
  • • Das Kochen und Backen mit Stevia ist nicht mit dem mit Zucker vergleichbar. Es sind hier einige Einschränkungen zu berücksichtigen. Sie werden etwas experimentieren müssen, um die für Ihren Geschmack und Ihre Rezepte passenden Mengen herauszufinden.

Worin bestehen die Vorteile bei der Verwendung von Stevia? – Fragen über Stevia und die Ernährungsmedizin der Zukunft

Stevia ist natürlich, hat keine negativen Nebenwirkungen, enthält zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften und doch ist es verboten... Stevia, eine kleine krautähnliche Pflanze, die seit Jahrhunderten von den Guarani-Indianern verwendet wird. Wie ist es möglich, dass diese besondere Pflanze noch immer nicht in den Niederlanden verkauft werden darf?

l. Was ist Stevia?

Stevia Rebaudiana Bertoni, wie die krautähnliche Pflanze vollständig heißt, stammt ursprünglich aus Paraguay. Die Guarani-Indianer verwenden Stevia bereits seit 1500 Jahren zum Süßen von Kräutertee und Essen. Im 16. Jht. lernten die spanischen Eroberer als erste Europäer das süße Kraut kennen. Erst gegen Ende des 19. Jht. begann die westliche Welt, sich ernsthaft für Stevia zu interessieren, und der weltweite Vormarsch von Stevia begann. Der süße Geschmack kommt von den Blättern der Pflanze. Ein Blatt mit guter Qualität ist schätzungsweise 30 bis 45 Mal süßer als Zucker oder Saccharose. Das Steviablatt verdankt seinen süßen Geschmack den Glykosiden. Dies sind pflanzliche Stoffe mit einer zuckerähnlichen Komponente. Neben frischen Steviablättern können auch getrocknete Blätter und Extrakt aus rohem Stevia als Süßstoff verwendet werden. Es gibt außerdem auch raffinierten Stevia-Extrakt, dieser ist dann aber nicht mehr natürlich. Wildes Stevia gibt es auch heute noch im Grenzbereich zwischen Brasilien und Paraguay, wo die Pflanze bis sechzig Zentimeter hoch wird. In den Stevia-Plantagen in Teilen von Brasilien, Paraguay, Uruguay, Zentralamerika, Israel, Thailand und China werden die Pflanzen bis maximal neunzig Zentimeter hoch. Stevia-Pflanzen wachsen auf ziemlich nährstoffarmem Boden und eignen sich mindestens fünf Jahre lang für den Anbau zu wirtschaftlichen Zwecken. Der Pflanzenteil über dem Boden wird zweimal jährlich geerntet. Die Wurzeln bleiben in der Erde und geben wieder neue Sprosse.

2. Warum ist Stevia verboten?

Am 22. Februar 2000 verweigerte die Europäische Kommission, eine Zulassung dafür zu erteilen, Stevia als neues Lebensmittel oder neue Lebensmittelzutat in den Handel zu bringen. Indirekt ist das Verbot dem Antragsteller für diese Zulassung zuzuschreiben: dem belgischen Professor J. Geuns vom Laboratorium für Pflanzenphysiologie an der Katholischen Universität Leuven. Ohne diesen Antrag wäre Stevia wahrscheinlich einfach weiterhin erhältlich geblieben. Dick van der Snoek aus dem friesischen Wommels, der mit seinem Unternehmen seit bereits einigen Jahres Extrakt aus rohem Stevia auf den Markt bringt: "Es war ungeschickt von Geuns, so zu tun, als ob Stevia ein neues Produkt sei. Dies beinhaltet nämlich, dass es eine europäische Untersuchung geben muss, die die Nahrungsmittelsicherheit des Produkts gewährleistet. Ansonsten erhält man keine Zulassung. Und diese Untersuchung gab es eben nicht. Aus diesem Grund lief es schief." Seltsam genug ist allerdings, dass die Europäische Gemeinschaft seit 1998 hingegen ein Projekt mitfinanziert, in dem die Möglichkeiten für den Anbau von Stevia in Südeuropa untersucht werden. Der diesem zugrunde liegende Gedanke besteht darin, dass durch den Stevia-Anbau das Einkommen der lokalen Landwirte angekurbelt werden soll.

3. Ist Stevia ungesund?

Das europäische Handelsverbot suggeriert, dass Stevia eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstellt. Diese Suggestion scheint nicht gerechtfertigt zu sein. Die Diätassistentin Janet de Jong aus dem friesischen Joure führte im Jahr 2000 eine Literaturrecherche über Stevia durch. Sie stellte fest, dass Stevia in Japan detailliert getestet wurde, bevor die Pflanze dort als Süßstoff zugelassen wurde. "Die Japaner konnten nach der Behandlung mit Stevia oder Steviosid bei den Versuchstieren keine Abnormitäten feststellen. Japan ist seit inzwischen schon über zwanzig Jahren weltweit der größte Verbraucher von Steviablättern und -extrakten. Millionen japanischer und auch brasilianischer Verbraucher verwenden Stevia als natürlichen Süßstoff. Sogar ein multinationaler Konzern wie Coca-Cola setzt in diesen Ländern Stevia-Extrakt als Süßstoff in seinen Produkten ein. Es sind keine Nebenwirkungen von Stevia bekannt. Auch nicht über die Guarani-Indianer, die die Pflanze bereits seit vielen Jahrhunderten verwenden. " Ein noch stärkeres Argument: Es gibt zahlreiche Untersuchungen, die gerade die gesundheitsfördernden Eigenschaften von Stevia hervorheben. Hierdurch hat Stevia schon den Status eines "Lebensmittelmedikaments der Zukunft" bekommen. Stevia scheint u.a. bei Diabetes und Hypoglykämie zu helfen. De Jong: "Stevia regt die Bauspeicheldrüse zur Produktion von Insulin an und senkt den Blutzuckerspiegel auf normale Werte." Die Brasilianer setzen Stevia sogar offiziell bei der Behandlung von Diabetes ein. "Stevia scheint auch den Blutdruck zu senken und die Ausscheidung von Urin und Natrium zu erhöhen", fährt De Jong fort. "Da die Pflanze kalorienarm ist, scheint sie sich sehr gut für Personen mit Übergewicht zu eignen. Außerdem kann Stevia eine Rolle bei der Vermeidung von Karies spielen, wie eine Untersuchung in Hiroshima gezeigt hat. Es hat sich nämlich erwiesen, dass Stevia – im Gegensatz zu Zucker – kein Nährboden für Zahnbelag verursachende Mundbakterien zu sein scheint." Dennoch ist nach Meinung von De Jong eine Relativierung angebracht. "Die Untersuchungen im Hinblick auf diese Effekte wurden überwiegend an Tieren durchgeführt. Studien mit freiwilligen Versuchspersonen gibt es kaum. Um sehen zu können, ob die positiven Effekte auch für Menschen gelten, müsste eine groß angelegte Untersuchung mit Testpersonen durchgeführt werden. Stevia ist bei Diätassistenten noch ziemlich unbekannt. Es scheint aber ein Nahrungsmittel mit viel versprechenden therapeutischen Möglichkeiten zu sein."

4. Ist Stevia wirklich überhaupt nicht käuflich erhältlich?

Stevia darf nicht als Süßstoff oder Nahrungsergänzungsmittel verkauft werden. Sie können jedoch Stevia-Produkte kaufen, die zur äußeren Anwendung vorgesehen sind. Stevia hat nämlich auch eine hautpflegende Wirkung. Bei der äußeren Anwendung hat Stevia einen positiven Einfluss bei Akne, Ekzemen und Dermatitis. Stevia-Extrakt macht die Haut geschmeidig und mildert Schmerzen und Reizungen bei Hauterkrankungen. Die Guarani-Indianer wussten das bereits. Die Mitarbeiter der niederländischen Lebensmittelbehörde entdeckten dieses letztes Jahr im Frühjahr, als sie ausrückten, um einen Vorrad an Extrakt aus rohem Stevia zu konfiszieren. Bei ihrem Eintreffen vor Ort zeigte sich, dass die neuen Flaschenetiketten drei neue Wörter enthielten: “Zur äußeren Anwendung“. Weswegen sie die Flaschen nicht mitnehmen konnten. Die europäische Verordnung verbietet nämlich nur den Verkauf von Stevia als Lebensmittel oder Lebensmittelzutat. Wir verkaufen Stevia jetzt offiziell als Hautpflegeprodukt. Was die Käufer dann zuhause damit machen, müssen sie natürlich selbst wissen. Die Zusammenstellung ist auf alle Fälle gleich geblieben, es hat sich nur das Etikett geändert. Außerdem ist die Mehrwertsteuer von 6% auf 19% gestiegen, wodurch die Fläschchen etwas teurer geworden sind."

5. Wann wird das Handelsverbot aufgehoben?

Der belgische Professor Geuns setzt sich weiterhin dafür ein, die europäische Zulassung durchzusetzen. Er ist inzwischen davon überzeugt, dass man ihm die Zulassung absichtlich erschwert. Er hat bereits unzählige Male Stevia-Akten an die zuständigen europäischen Instanzen geschickt und jedes Mal wieder eine neue Gegenfrage als Antwort erhalten. Die Personen in seinem Umfeld finden es bewundernswert, dass er weiter kämpft und den Streit noch nicht aufgegeben hat. Laut Janet de Jong wird durch die Süßstoffindustrie noch immer Druck ausgeübt. "Stevia stellt für diesen Sektor eine wesentliche Bedrohung dar: Stevia ist natürlich, günstig und es kann kein Patent dafür beantragt werden. Möglicherweise wird sich etwas nach 2009 ändern, wenn die Patente von vielen Süßstoffen ablaufen. Ich denke, dass die Süßstoffindustrie dann Steviosid auf den Markt bringen wird. Steviosid kann aus Stevia gewonnen werden, wofür sie dann wieder ein Patent beantragen können. Bis dahin wird der Sektor alles Mögliche versuchen, um zu vermeiden, dass Stevia als Süßstoff zugelassen wird."
   
Versorgung der Pflanzen

Stevia verträgt schlecht niedrige Nachttemperaturen. Die Pflanze sollte daher erst deutlich nach den letzten Nächten mit Nachtfrostgefahr nach draußen gesetzt werden. Andernfalls sollte Stevia drinnen unter Leuchtstofflampen weiter wachsen. Stevia bevorzugt leicht sauren, sandigen Lehmboden, ist jedoch im Bezug auf die Bodensorte und den PH-Wert tolerant. Der Boden muss permanent feucht gehalten werden, doch sollte die Pflanze nicht im Wasser stehen. Stevia mag gerne lange Lichteinstrahlung. Tage mit langer Lichteinstrahlung fördern das Blattwachstum, Tage mit kurzer Lichteinstrahlung das Blütenwachstum. Stevia kann drinnen überwintern, braucht hier jedoch ebenfalls lange Lichteinstrahlung, vorzugsweise zwischen 14 und 16 Stunden. Für buschiges Wachstum müssen die Pflanzen alle 1-2 Monate gestutzt werden. In großen Töpfen (mind. 25 cm) halten und nicht austrocknen lassen.

Aussaat
Stevia vermehrt sich, indem die vielen Samenkörner durch den Wind verteilt werden. Stevia ist aber auch eine Pflanze, die selbststerilisierend ist, weshalb die Saat mäßig oder überhaupt nicht keimt. Ich empfehle daher, dass Sie den Anbau mit kleinen Setzlingen beginnen.

Ernte
Ernten Sie 2/3 des Stängels, wenn Sie möchten, dass die Pflanze weiterhin wächst. Die Blätter vom Stängel abstreifen und den Stängel dann wegwerfen. Die Blätter können anschließend an einem warmen trockenen Platz mit guter Luftzirkulation getrocknet werden.

Die getrockneten Blätter können beispielsweise statt Zucker oder Süßstofftabletten in Tee gegeben oder direkt von der Pflanze als kleine Süßigkeit verwendet werden. Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche andere Verwendungsmöglichkeiten.

Quelle: GezondheidsNieuws (“GesundheitsNews”)

Weitere Informationen: anna@stevijanatuurlijk.nl